Was für ein Babyphone?

Herzlichen Glückwunsch der Mutter in Spe! Das erste Kind wird bald geboren und sie sitzen bereits auf Nesseln und können den freudigen Moment kaum noch erwarten. Nun gut, ein paar Wochen haben sie wohl noch bis zur Geburt, in dieser Zeit gibt es aber eine Menge zu tun. Die wichtigsten Dinge für ihr kleines Kind haben sie sicherlich schon beisammen, aber sie würden nicht auf dieser Seite verweilen, wenn sie schon ein Babyphone ihr eigenes nennen können.

Sie fragen sich gerade, was für ein babyphone? Dabei gibt es einige wenige Dinge zu überlegen und zu beachten. Es kommt immer auf ihren Radius um das Kind herum an, aber die Reichweite des Babyphones ist zumindest mal ein guter Richtwert bei der Suche nach dem adäquaten Modell. Im Inneren des Hauses sollte sie zumindest 50 m betragen, um ohne Probleme vom z.B. 2. Stock in den Keller gehen gehen zu können, ohne das die Verbindung abreisst. Ausserhalb des Hauses wären zumindest 150 m nicht schlecht, kommt drauf an, wie weit sie sich vom Baby überhaupt entfernen, bei größeren Gärten kann das schon mal so weit sein.

Zum Thema Entfernung gehört auch die Sicherheit, dass die Verbindung nicht abreisst. Viele Modelle haben haben einen automatischen akustischen Signalgeber, sobald die Verbindung abreisst, dasselbe gilt für den Akku der Elterneinheit. Sie sind damit jederzeit in Sicherheit, dass der Empfang zur Babyeinheit gegeben ist und sie nichts verpassen. Sicherheit geht vor.

Analoges Babyphone oder digitales?

Das fragen sie sich sicherlich auch? Nun, der Vorteil der analogen Babyphones liegt ganz klar bei geringen Ausstoß von hochfrequenten elektromagnetischen Wellen, der Nachteil, die Frequenz kann leicht durch andere Sendeeinheiten, z.B. Amateurfunker überlagert werden. Störungen und Mithören anderer ist nicht ausgeschlossen. Die digitalen Babyphones senden ein verschlüsseltes Signal, suchen sich einen freien Kanal und halten diesen auch für die Übertragung frei, das heißt keine Überlagerungen oder Störungen und nebenbei eine glasklare Übertragungsqualität. Der Nachteil: Elektrosmog.

Bei Geräten ohne „eco-mode“ werden durchgehend hochfrequente elektromagnetische Wellen gesendet, rein um die Verbindung zu halten, dabei tritt erhöhter Elektrosmog für ihr Baby auf, Geräte mit „eco“ vermindern das, weil sie nur bei Bedarf senden, in dem Fall wenn das Kind Laute von sich gibt. Wenn sich 10 – 20 Sekunden nichts tut (kommt auf das jeweilige Modell an) geht die Basis Station beim Baby in einen Stand-by-Modus, die Übertragung bricht ab und Intensität der elektromagnetischen Wellen werden vermindert. Es ist nicht bewiesen, dass dieser Elektrosmog sich negativ auf ihre Gesundheit auswirkt, das Bundesministerium für Strahlenschutz (BfS) gab aber die Empfehlung aus, diese Belastung möglichst zu verhindern, bzw. zu vermindern, bis man weiß ob und wie stark die gesundheitlichen Folgeschäden sind, bzw. ob überhaupt welche auftreten.

Lautstärkenregler kann ebenfalls sehr nützlich sein, wenn sie z.B. Tätigkeiten erledigen, die laute Hintergrundgeräusche hervorrufen. Ansonsten sind weitere Features zwar sicherlich sehr nützlich und hilfreich, müssen aber nicht unbedingt sein, wenn sie die oben genannten Punkte beachten, dann haben sie sich die Frage: Was für ein babyphone? – schon selbst beantwortet.